Claus Schaffer: „Die Ignoranz der Landesregierung gegenüber dem Stöcker-Impfstoff macht fassungslos!“

    Portrait Claus Schaffer, Stellvertretender Vorsitzender der AfD-Gruppe im Landtag Schleswig-Holstein

    Vor den Toren Lübecks wurde ein Impfstoff gegen Corona entwickelt, der nach Ansicht seines Entwicklers Prof. Winfried Stöcker – dem Gründer des Labordiagnostik-Unternehmens Euroimmun –  das Potential hat, eine wesentliche Rolle in der Pandemie-Bekämpfung zu spielen. Wir haben die Landesregierung gefragt, wie diese sich zum Impfstoff von Prof. Stöcker stellt. Die Antworten zeugen von einer unfassbaren Ignoranz. Claus Schaffer, sozialpolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

    „Unabhängig davon, wie man sich in der Corona-Pandemie zum Thema Impfen stellt, erwarten wir von der Landesregierung, alles Notwendige zu tun, um einen maximalen Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Wenn ein Impfstoff entwickelt wird, dann muss dieser ordentliche Zulassungsverfahren durchlaufen, um neben der tatsächlichen Wirksamkeit auch das Ausbleiben von Impfschäden bestmöglich sicherzustellen. In der Corona-Pandemie ist dies gerade nicht geschehen, denn sämtliche Impfstoffe wurden beschleunigt zugelassen. Die derzeit großangelegte Impfkampagne in der Bevölkerung stellt so im Grunde das wohl größte Humanexperiment der modernen Geschichte dar. Zahlreiche Länder lösen sich nun z. B. vom AstraZeneca-Impfstoff. Auch  unsere nördlichen Nachbarn in Dänemark schließen diesen wegen Hinweisen auf Impfschäden aus der Impfkampagne aus.

    Bereits im September 2020 entwickelte Prof. Stöcker vor den Toren Lübecks einen Impfstoff auf Basis eines rekombinanten S1-RBD-Antigens und schreibt dieser Entwicklung neben der gewünschten medizinischen Eignung zu, dass dieser Impfstoff kostengünstig, schnell und in großen Mengen produzierbar ist. Zudem sei er leicht aufzubewahren, zu transportieren und enthalte kein schädliches Impfmedium. Impfschäden bei freiwilligen Probanden sind bislang nicht bekannt geworden.

    Anstatt Prof. Stöcker in der Impfstoffentwicklung und im Zulassungsverfahren im eigenen Land zu unterstützen, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz gegen den Entwickler. Wesentliche Fragen nach der medizinischen Wirksamkeit, der Nachhaltigkeit einer Immunisierung, nach etwaigen Impffolgen oder einer staatlichen Förderung im Zulassungsverfahren werden durch die Landesregierung mit einer Ignoranz beantwortet, die fassungslos macht. In der Sache selbst wird keinerlei Bezug genommen, stattdessen zieht man sich achselzuckend hinter fehlenden Zuständigkeiten zurück.

    Eine Landesregierung, die eine vielversprechende Impfstoffentwicklung im eigenen Land ignoriert, sogar gegen den Entwickler vorgeht, gleichzeitig aber an potenziell gefährlichen Impfstoffen wie AstraZeneca festhält, tut nicht das Notwendige zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Einer solchen Landesregierung muss das Vertrauen entzogen werden.“

    Weitere Informationen:

    • Kleine Anfrage der AfD im Landtag Schleswig-Holstein „Stand der Entwicklungen zum Impfstoff des Prof. Winfried Stöcker“

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/02800/drucksache-19-02869.pdf

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