Dr. Frank Brodehl: „Eltern und Schüler brauchen jetzt Klarheit, wie es nach den Osterferien weitergeht – nicht erst später“

    Wenn in zwei Wochen die Osterferien enden, werden Kitas und Schulen in Schleswig-Holstein für insgesamt fünf Wochen geschlossen gewesen sein. Ob der Unterricht dann jedoch wie gewohnt weitergeht, ist offen. Beraten will Jamaika darüber nach Ostern. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärt hierzu:

    „Eltern und Schüler, brauchen jetzt eine klare Perspektive, wie es nach den Osterferien weitergehen wird. Denn bisher ist weder das tatsächliche Ausmaß der Infektionsausbreitung bekannt, noch ist sichtbar, inwieweit die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung überhaupt wirken. Deshalb ist schon heute absehbar, dass die wegen der Corona-Krise verhängten Beschränkungen des öffentlichen Lebens noch deutlich länger bestehen werden.

    Die Erklärung von Jamaika, erst nach Ostern darüber beraten zu wollen, wie es im Land mit den Ausgangsbeschränkungen weitergeht, bedeutet nichts anderes, als Eltern und Schüler bis noch zum Ende der Ferien im Unklaren zu lassen. Dabei brauchen Familien Planungssicherheit und Verlässlichkeit in dieser Zeit nötiger denn je.

    Jamaika muss jetzt, statt wertvolle Zeit verstreichen zu lassen, schleunigst offenlegen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit Kitas und Schulen wieder öffnen können. Sowohl für ein Worst-Case-Szenario als auch für eine baldige Rückkehr zur Normalität muss Jamaika einen Fahrplan vorlegen, der auch berücksichtigt, dass nach derzeitigem Stand der Messungen die Kreise unterschiedlich stark von Corona betroffen sind.

    Für den Fall weiter andauernder Schließungen müssen Eltern und Schüler jetzt – nicht erst am letzten Ferientag – darüber informiert werden, wie das laufende Schuljahr abgeschlossen werden soll, welcher Leistungsstand von den Schülern erreicht werden soll und mit welchen Mitteln Rückstände aufgeholt werden sollen.“

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