Dr. Frank Brodehl: „Schulen müssen umgehend für alle Schüler öffnen“

Dr. Frank Brodehl (AfD)

Für einige Schüler geht es seit dem 6. Mai wieder zur Schule, oft jedoch nur einem Tag in der Woche für wenige Stunden. Die meisten Schüler haben seit Mitte März bis heute überhaupt keinen Präsenzunterricht. Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Wir müssen möglichst zeitnah deutlich mehr Schüler deutlich öfter in die Schule gehen lassen. Mit Schichtunterricht vormittags und nachmittags, einem Fokus auf Kernfächer und unter der Einbeziehung des Sonnabends als Schultag ist das möglich. Es gibt somit keinen Grund dafür, der Mehrheit der Schüler bis heute noch immer keinen Präsenz-unterricht zu erteilen.

Dies gilt umso mehr, da gleich vier Fachgesellschaften vor den gesundheitlichen und sozialen Folgen der andauernden Schließung warnen. Das sind namentlich die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene, die Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin und der Berufs-verband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Ihre Aussagen bestätigen unsere Forderung, die Schulen umgehend für alle Schüler wieder zu öffnen.“

Weitere Informationen:

  • SHZ-Artikel „Medizin-Gesellschaften fordern uneingeschränkte Öffnung von Kitas und Schulen“ vom 19. Mai 2020:

https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/Medizin-Gesellschaften-fordern-uneingeschraenkte-Oeffnung-von-Kitas-und-Schulen-id28370437.html

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