Jörg Nobis: „Energiekosten steigen immer weiter – wer soll das bezahlen?“

    Portrait Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Gruppe im Landtag Schleswig-Holstein

    Nach einem Medienbericht zur Analyse eines Vergleichsportals muss ein Vier-Personen-Haushalt heute 500 Euro mehr pro Jahr für Energie ausgeben als noch vor einem Jahr. Die Kosten für Heizung, Strom und Sprit stiegen innerhalb eines Jahres um rund 14 Prozent, Heizöl ist sogar um 55 Prozent teurer geworden. Bei Heizöl sind in den nächsten Monaten noch weitere erhebliche Preissteigerungen zu erwarten. Dazu erklärt Jörg Nobis, Vorsitzender und energiepolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

    „Die Aussicht auf einen weltweiten Konjunkturaufschwung nach der Corona-Krise hat bereits jetzt den Erdölpreis um 55 Prozent nach oben getrieben. Für die zweite Jahreshälfte wird mit einem kräftigen Nachfrageschub gerechnet, der Heizölpreis wird also vermutlich bis zum Winter noch weiter steigen. Viele Schleswig-Holsteiner werden dadurch in finanzielle Nöte kommen, denn bei uns wird jede fünfte Wohnung mit einer Ölheizung geheizt.

    Die steigenden Heizölpreise kommen zu den jetzt schon untragbaren Belastungen der Bürger durch die sogenannte ‚Energiewende‘ noch oben drauf. Die teuersten Stromkosten der Welt dank EEG-Umlage und CO2-Preis, steigende Spritpreise und nun noch eine Kostenexplosion beim Heizöl – wer soll das bezahlen?

    Laut dem SHZ-Bericht räumt das Verbraucherschutzministerium des Landes ein, dass ‚steigende Energiepreise seit Jahren ein Problem sind, sieht die Lösung aber darin, dass Energielieferanten ‚sinkende Kosten an die Verbraucher weitergeben‘ müssten. Und der grüne ‚Energiewende‘-Minister Jan-Philipp Albrecht sieht ‚keinen Grund, die CO2-Abgabe infrage zu stellen‘.

    Diese Haltung des grünen Ministers ist an Ignoranz gegenüber den normalen Bürgern nicht zu überbieten. Obwohl man erkennt, dass normalverdienende Bürger schon jetzt unter den Energiekosten ächzen und immer mehr Haushalte finanziell nicht mehr weiterwissen, sorgt er seelenruhig für weitere Preissteigerungen durch eine völlig utopische, ideologisch getriebene ‚Energiewende‘.

    Die Entwicklung der Heizölpreise hat die Landesregierung zwar nicht in der Hand, müsste sich aber beim Bund dafür einsetzen, dass Energie nicht noch zusätzlich durch Abgaben, Umlagen und Steuern für viele Menschen unerschwinglich gemacht wird. Ein Großteil dieser Umlagen ist der gescheiterten Energiewende geschuldet!“

    Weitere Informationen:

    • Artikel in der SHZ vom 10.07.2021

    https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/politik/Heizung-Strom-Benzin-Explodierende-Energiepreise-auch-in-SH-id32877312.html

    • Artikel im Handelsblatt vom 16.06.2021

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/rohstoffe-oelpreise-ziehen-weiter-an-nachfrageschub-erwartet/27290850.html?ticket=ST-6909364-h72Eyol0nMKdpodlFLsU-ap5

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