Volker Schnurrbusch: „2G-Regeln ersticken die Erholung der Tourismus-Branche“

    Portrait Volker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Gruppe im Landtag Schleswig-Holstein

    Ab kommendem Montag sollen nach dem Entwurf einer neuen Corona-Bekämpfungsverordnung für alle touristischen Angebote der Hotellerie und Gastronomie 2G-Regeln gelten – also nur noch Geimpfte und Genesene Zugang haben. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, tourismus- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag:

    „Obwohl das Infektionsgeschehen in Schleswig-Holstein nach wie vor überschaubar ist und das Gesundheitswesen weit entfernt von einer Überlastung, meint die Landesregierung, die CoronaBestimmungen wieder verschärfen zu müssen. Leidtragende sind einmal mehr unsere Hotellerie und Gastronomie. Denn ab sofort werden Urlauber davon abgehalten, über die Feiertage in den Norden zu reisen. Besonders hart trifft es die Gastronomie, die nun voller Sorgen in die Vorweihnachtszeit blickt. Grünkohlessen, Firmen- und Familienfeiern werden nun in großer Zahl storniert. Damit entgeht den Betrieben eine Möglichkeit, die Einbußen aus früheren Lockdowns wieder auszugleichen. Statt sich auf vulnerable Bevölkerungsgruppen zu konzentrieren, die durch das Virus gefährdet sind, verhängt das Land ohne Evidenz für eine Notlage pauschale Verbote und Grundrechts-einschränkungen. Hotellerie und Gastronomie müssen nun die Suppe auslöffeln, die ihr die Scharfmacher in Kiel eingebrockt haben. Die AfD hält die Verschärfung für unangemessen und überzogen. So erstickt Jamaika die Erholung einer unserer wichtigsten Branchen ohne erkennbaren Gewinn für den Bevölkerungsschutz.“

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