Volker Schnurrbusch: „Der Bund muss jetzt alles tun, um den Export von Schweinefleisch aufrechtzuerhalten“

    In Deutschland ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest festgestellt worden; bei einem toten Wildschwein in Brandenburg wurde die Tierseuche gestern nachgewiesen. Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Volker Schnurrbusch, erklärt dazu:

    „Jetzt, da der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auch in Deutschland aufgetreten ist, müssen Politik, Bauern- und Jägerschaft an einem Strang ziehen, um die drohende Gefahr von Schleswig-Holstein abzuwenden. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss dringend darauf hinwirken, dass Schweinefleisch aus Deutschland auch weiterhin exportiert werden kann. Denn es genießt aufgrund seiner Qualität und seiner Produktionsweise zu Recht international einen guten Ruf. Ausnahmen vom Export dürfen nur dort vorgenommen werden, wo die ASP tatsächlich festgestellt wurde, also im östlichen Brandenburg.

    Gleichzeitig müssen unsere Jäger im Lande weiter konsequent Wildschweine schießen, um die Gefahr einer Übertragung auf Hausschweine zu verringern. Unsere Landwirte sind gut aufgestellt, aber leider droht die Gefahr nicht nur von infizierten Tieren, sondern auch von achtlos weggeworfenen Abfällen an unseren Fernstraßen. Hier muss die Sauberkeit von Rastplätzen jetzt noch intensiver kontrolliert werden. Es steht sehr viel auf dem Spiel. Nur gemeinsam können wir unser Land vor der Seuche schützen!“

    Weitere Informationen:

    • Kieler-Nachrichten-Artikel „Schweinepest: So reagiert Umweltminister Albrecht“ vom 10. September 2020:

    https://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Afrikanische-Schweinepest-Umweltminister-Albrecht-mahnt-zu-Wachsamkeit

    print