Volker Schnurrbusch: „Der Norden muss vorangehen“

    Noch vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz scheren immer mehr Bundesländer aus der Einheitsfront aus. Heute beraten außerdem die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern über Perspektiven für Gastronomie und Tourismus. Volker Schnurrbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Der Norden geht voran und das ist richtig so. Bei den Lockerungen der Corona-Beschränkungen muss es je nach Infektionsgeschehen ein Vorgehen in zwei Geschwin-digkeiten geben. Wir haben bereits am 28. April gefordert, Hotelbuchungen zu Himmelfahrt zu erlauben. Die Woche ab dem 18. Mai bietet der gebeutelten Tourismus-Branche die erste Gelegenheit, verlorene Umsätze wenigstens teilweise wieder wettzumachen. Familien können an Nord- und Ostsee die Beschränkungen der letzten Wochen hoffentlich unbeschwert hinter sich lassen. Daher unterstützen wir die heutige Forderung des DEHOGA nach Öffnungen für Hotel- und Gastronomiebetriebe unter Wahrung der bekannten Auflagen. Selbst wenn nur 50 Prozent der Zimmer beziehungs-weise Tische belegt werden dürfen, wäre dies ein wichtiges Signal für das gesamte Land. Wir erwarten daher von Ministerpräsident Günther, dass er sich für eine zeitnahe Lockerung einsetzt – egal, was die Bundeskanzlerin wünscht.“

    Weitere Informationen:

    • Pressemitteilung der AfD-Fraktion „Die Tourismus-Branche braucht Planungssicherheit – Hotelübernachtungen zu Himmelfahrt ermöglichen“ vom 28. April 2020:

    http://www.ltsh.de/presseticker/2020-04/28/11-43-53-325c/PI-Xqf62TJc-afd.pdf

    • Corona-Exit-Strategie der AfD-Fraktion Schleswig-Holstein vom 14. April 2020:

    https://www.afd-gruppe-sh.de/wp-content/uploads/2020/04/AfD-Exit-Strategie.pdf

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