Volker Schnurrbusch: „Euro-Bonds durch die Hintertür lehnen wir ab – egal unter welchem Namen“

    Angela Merkel und Emmanuel Macron haben über Finanz-hilfen der EU gesprochen. Volker Schnurrbusch, europapolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Die EU ist Wiederholungstäter. Sie verstößt immer wieder gegen die eigenen Regeln – ob Maastricht, Dublin oder Schengen: Jedes Abkommen wurde gerissen, wenn es den Staatschefs passte. Nun kippen Merkel und Macron alten Wein in neue Schläuche. Was unter dem Etikett ‚Wiederaufbauplan‘ auf EU-Ebene durchgesetzt werden soll, ist wieder einmal nichts anderes als die Übernahme von Schulden anderer. Deutschland würde mit 134 Milliarden Euro in der Kreide stehen, wenn sich Merkel und Macron im Schulterschluss mit den bankrotten Südstaaten durchsetzen. Hilfe für die Wirtschaft kann und darf nur in Form von Krediten erfolgen, nicht aber durch Zuschüsse. Die Corona-Krise bietet unverantwortlichen Finanzjongleuren einen willkommenen Anlass für einen milliardenschweren Geldtransfer von Nord nach Süd, um ihre maroden Volkswirtschaften zu sanieren. Die Visionen von Monsieur Macron muten angesichts der schweren Krise geradezu abenteuerlich an, wenn er das geschenkte Geld auch noch an Maßnahmen für den sogenannten Klimaschutz koppeln will. Das zeigt, wie abgehoben manche Staatslenker sind – besonders wenn sie mit fremdem Geld umgehen.

    Die AfD hat sich von jeher jeglicher Umverteilung von Schulden innerhalb der EU widersetzt. Wir lehnen jede Art der Vergemeinschaftung von Schulden ab – egal wie sie tituliert werden.“

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