Volker Schnurrbusch: „Falsche Fischereipolitik schnell korrigieren – Insolvenz der Küstenfischerei unbedingt abwenden“

    Die Küstenfischer aus Schleswig-Holstein demonstrieren heute vor dem Landeshaus, um auf ihre prekäre Situation hinzuweisen. Im EU-Vergleich werden sie deutlich benachteiligt. Volker Schnurrbusch, agrar- und fischereipolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Die Küstenfischerei ist in ihrer Existenz bedroht. Die Landesregierung muss den Fischern jetzt besser helfen, um die Folgen der aktuellen Krise besser abzufedern. Der internationale Fischhandel ist zum Erliegen gekommen, der Niedergang der Küstenfischerei wird durch die sich abzeichnende Wirtschaftskrise beschleunigt.

    Noch vor kurzem empfahl der grüne Umweltminister den Fischern, ihre Waren zukünftig selber an die lokale Gastronomie zu verkaufen und sich so neue Absatzmärkte zu suchen. Dieser Weg wurde durch die Corona-Krise versperrt.

    In dieser schwierigen Zeit lässt die Landesregierung unsere Küstenfischer am langen Arm verhungern. Dadurch werden die Fischer in Insolvenzen gedrängt oder zur Aufgabe gezwungen – eine Entwicklung, die es im Interesse einer hochwertigen, Versorgung der Bevölkerung mit frischem Fisch zu verhindern gilt. Auch aus touristischer Perspektive und nicht zuletzt der Traditionspflege hat es die Küstenfischerei verdient, unterstützt zu werden. Die Küstenfischerei gehört eindeutig zur Identität unseres Landes zwischen den Meeren.

    Angesichts der prekären Lage der Küstenfischer fordert die AfD mindestens die gleichen Hilfen für unsere heimischen Fischer wie sie in anderen EU-Staaten üblich sind. Die Niederlande sind hierbei wieder einmal Vorreiter und zeigen, wie eine sinnvolle Fischereipolitik die Küstenfischerei auch durch schwierige Zeiten bringt.“

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