Volker Schnurrbusch: „Flüchtlinge und Asylbewerber helfen dem Arbeitsmarkt nicht“

    Die Landesregierung berichtet heute im Landtag über „Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt“. Volker Schnurrbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Asylbewerber und Flüchtlinge aller Art und Herkunft helfen nicht dabei, den Fachkräftemangel im Schleswig-Holsteinischen Arbeitsmarkt zu beheben. Von Integration zu sprechen, noch bevor über deren Aufenthalt überhaupt eine Entscheidung gefallen ist, macht deutlich, dass es sich bei diesen Bemühungen der Landesregierung und vieler Vereine um einen weiteren Baustein der Einwanderung über das Asylrecht handelt. Denn 90 Prozent der Asylanträge werden als unberechtigt abgelehnt. Beispiele erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrierter Asylbewerber bleiben seltene Einzelfälle.

    Deutschland steht vor einer Rezession. In Schleswig-Holstein sind aktuell Hunderte von gut ausgebildeten Fachkräften vom Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht. Senvion, Dräger, Comdirect, Provinzial: Überall stehen die Zeichen auf Sturm. Vor diesem Hintergrund mutet es völlig absurd an, wenn Jamaika Millionen für schlecht oder gar nicht qualifizierte Ausländer ausgibt, die nicht in unseren hochqualifizierten Arbeitsmarkt passen.

    Die Landesregierung muss sich zum Vorrang von Recht und Gesetz bekennen. Wenn Jamaika die Einwanderung über das Asylrecht weiterhin duldet und sich für den sogenannten Spurwechsel einsetzt, erodiert das Vertrauen der Bürger in unseren Rechtstaat. Statt Netzwerke zu finanzieren, sollte das Steuergeld für aktive Anwerbung von wirklich Qualifizierten verwendet werden.“

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