Volker Schnurrbusch: „Gastronomie unterstützen – Außenbereiche von Cafés und Restaurants ab 4. Mai öffnen“

    Die gelebte Praxis in Schleswig-Holstein zeigt, die Bürger halten sich an die staatlich verordneten Maßnahmen, um die Corona-Welle einzudämmen. Die Öffnung von Ladengeschäften bis zu einer Größe von 800 qm Verkaufsfläche war nicht nur ein wichtiger Schritt für die Bevölkerung, sondern auch für die notleidende Wirtschaft. Volker Schnurrbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Dieser erfolgreiche Einstieg in den Ausstieg sollte den Weg für weitere Lockerungen weisen. Genauso betroffen wie kleinere und mittlere Ladenbesitzer sind die Betreiber von Cafés und Restaurants. Um zurück zur Normalität zu gelangen, fordern wir die Landesregierung auf, im nächsten Schritt, also ab dem 4. Mai, die Gastronomiebetriebe mindestens im Außenbereich wieder öffnen zu lassen.

    Das darf natürlich wieder nur unter strengen Auflagen erfolgen. So sind Abstand- und Hygieneregeln einzuhalten sowie ein direkter Kontakt zwischen Personal und Kunden zu vermeiden. Eine Bedienung am Tisch kann nicht gestattet werden. Vielmehr müssen Kunden ihre Bestellung an einem separaten Tisch oder Tresen aufgeben, wo dann auch das Essen bereitgestellt wird. Analog zur Öffnung von Läden muss die Kundenanzahl begrenzt werden, indem man zum Beispiel die Hälfte der Tische sperrt.

    Eine weitere Einschränkung betrifft die Lage der Betriebe. Cafés, die zu Bäckereien gehören und sich in Baumärkten oder Einkaufszentren und Fußgängerzonen liegen, sollten öffnen dürfen. Um eine Magnetwirkung auszuschließen, kann eine Öffnung in den Seebädern oder anderen Ausflugszielen dagegen vorerst nicht erlaubt werden. Ein solcher Schritt fällt in die Exit-Strategie für den Tourismus-Bereich. Da gerade Küchenpersonal oft auf engem Raum zusammenarbeiten muss, ist eine Maskenpflicht unerlässlich. Hier fordern wir darüber hinaus auch die Verfügbarkeit von Schnelltests, um Restaurants als Risikozone auszuschließen.“

    print