Volker Schnurrbusch: „Innenstädte sind dann attraktiv und lebendig, wenn sie verkehrsgünstig gelegen sind“

    Der Landtag debattiert heute darüber, wie der wirtschaftliche Niedergang der Innenstädte und Ortszentren verhindert werden kann und wie das gesellschaftliche Leben und wirtschaftlicher Wohlstand dorthin zurückkehren können. Volker Schnurrbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Nach dem Willen der SPD soll sich die Landespolitik der sinkenden Attraktivität der Innenstädte entgegenstellen. Staatliche Hilfen für große Kaufhäuser, wie die SPD sie fordert, sind jedoch völlig ungeeignet, um Innenstädte zu beleben und attraktiv zu machen. Denn das Konsumverhalten der Bürger, die entweder in der Stadt leben oder den Weg dorthin auf sich nehmen müssen, um Einkäufe zu tätigen, hat sich mit der Zeit verändert. So ist der beständig zunehmende Onlinehandel nicht erst seit Corona nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken.

    Doch schon vorher hat der Drang in die Gewerbegebiete auf der grünen Wiese den Innenstädten und Ortszentren erheblich zugesetzt. Was sich dabei über die Jahre deutlich gezeigt hat, ist, dass alle diese Formen von Gewerbeansiedlung eine durchaus loyale Klientel haben, die entweder das Eine oder das Andere, also Innenstadtlage oder grüne Wiese, bevorzugt. Und noch etwas ist klar: In beiden Lagen stehen Anbieter vor der Herausforderung, Kunden in ihre Geschäfte zu bekommen. Die Voraussetzung dafür ist erstens, dass die Umgebung durch vielfältige und hochwertige Angebote für ein möglichst breitgefächertes Publikum attraktiv ist, und zweitens eine im Sinne der Kunden verkehrsgünstige Lage. Somit wird sich der rot-grüne Traum von einer ‚auto-freien Stadt‘ absehbar als eine weitere Bedrohung für die Innenstädte erweisen.“

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