Volker Schnurrbusch: „Kooperation ist sinnvoll, darf jedoch keine Arbeitsplätze gefährden“

Die im Marineschiffbau bislang miteinander konkurrierenden deutschen Werften Lürssen mit Blohm und Voss und German Naval Yards wollen fusionieren. Damit würde ein Streit um einen Marine-Großauftrag enden, den die früheren Wettbewerber nun gemeinsam bedienen wollen. Volker Schnurrbusch, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Die angestrebte Werftenfusion im Marineschiffbau ist angesichts der angespannten Situation in dieser Branche ein logischer Schritt. Denn der nationale Wettbewerb hatte zuletzt die Fähigkeit deutscher Werften gefährdet, sich gegenüber internationaler Konkurrenz zu behaupten. Trotz des Versäumnisses der Bundesregierung, den Überwasserschiffbau als Schlüsseltechnologie zu behandeln, kommt jetzt auch eine Kieler Werft beim Großauftrag für das Mehrzweckkampfschiff 180 zum Zuge. Mit TKMS bleibt glücklicherweise ein weiteres deutsches Großunternehmen im Marineschiffbau tätig. Jetzt kommt es darauf an, dass auch nach einer Fusion die Arbeitsplätze in Kiel erhalten bleiben.“

Weitere Informationen:

  • NDR-Bericht „Werften kündigen Fusion an“ vom Mai 2020:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Werften-kuendigen-Zusammenschluss-an-,werften410.html

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