Volker Schnurrbusch: „Krise der Windkraftindustrie lässt sich nicht länger beschönigen“

    Zu den gescheiterten Bemühungen, den Windrad-Hersteller Senvion als Ganzes zu veräußern, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Volker Schnurrbusch:

    „Die bereits seit 2016 sich immer weiter zuspitzende Krise der Windkraftindustrie dokumentiert überdeutlich die negativen Folgen einer von Ideologie getriebenen Energiepolitik. Aber die Fakten lassen sich nicht mehr ignorieren, denn die erheblichen Rückgänge im Neuanlagenbau werden durch eine leichte Zunahme von Arbeitsplätzen im Service- und Wartungsbereich allenfalls teilweise ausgeglichen.

    Leidtragende sind vor allem die Arbeitnehmer in der Anlagenkonstruktion, in diesem Fall am Standort von Senvion in Osterrönfeld, die seit gestern nun die traurige Gewissheit darüber haben, dass ihre Arbeitsplätze verlorengehen.

    Es ist auch für die Landesregierung an der Zeit einzugestehen, dass auch die Windkraftindustrie den marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterliegt und nicht allein durch staatliche Rahmenbedingungen gefördert werden kann. Das am 5. September vom  Bundeswirtschaftsminister geplante Krisentreffen bietet Gelegenheit für eine längst überfällige, selbstkritische Bestandsaufnahme.“

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