Volker Schnurrbusch: „Schluss mit den massenhaften Tests bei gesunden Kindern!“

    Portrait Volker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Gruppe im Landtag Schleswig-Holstein

    Am Montag dieser Woche fand ein ausführliches Fachgespräch im Bildungsausschuss statt, in dem renommierte Mediziner zur Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen an unseren Schulen Stellung nahmen. Volker Schnurrbusch, bildungspolitischer Sprecher der AfD im Schleswig-Holsteinischen Landtag, erklärt dazu:

    „Das Gespräch war von erfreulicher Offenheit geprägt und ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Dabei stellten die Mediziner übereinstimmend fest, dass Schulen kein Ort mit hohem Infektionsrisiko seien. Auch eine Hospitalisierung von Kindern und Jugendlichen sei nicht wahrnehmbar. Daher gebe es keine Gründe für Schulschließungen. Mit der Isolierung von Schülern habe die Politik die Kinder und Jugendlichen zudem davon abgehalten, sich mit anderen Krankheiten zu infizieren. Was man dabei den Schülern ‚angetan hat‘, so einer der Professoren, wisse man noch gar nicht.

    Dazu gehört auch, dass die Entscheidung der STIKO, die Corona-Impfung generell für 12- bis 17-Jährige zu empfehlen, erstmals vor allem wegen der negativen Folgen der Corona-Maßnahmen gefällt wurde. Deprivation, Adipositas, Isolation, Angstzustände – all das hat die überzogene Lockdown-Politik unseren Kindern ‚angetan‘. Diese ‚Kollateralschäden‘ sind jetzt schon belegt.

    Sehr klar und einhellig äußerten sich die Mediziner zu den flächendeckenden Tests in Schulen, die keiner der Anwesenden noch für sinnvoll erachtet. Es solle stattdessen nur bei solchen Schülern getestet werden, die Symptome aufweisen. Bei einem so eindeutigen Votum der Experten sollte endlich auch die Landesregierung ihr bisheriges Test-Regime aufgeben und anlasslose Tests in den Schulen umgehend einstellen.

    Wenn es diese Landesregierung schon nicht schafft, von einem wahllos gegriffenen Inzidenzwert abzurücken, obwohl dieser allein überhaupt kein geeigneter Maßstab für Maßnahmen ist, dann sollte sie wenigstens so einsichtig sein, die massenhaften Tests bei völlig gesunden Kindern zu stoppen. Diese sind schon lange genug zu Unrecht unter Generalverdacht gestellt worden.“

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