Volker Schnurrbusch: „Wer Tiere vernachlässigt, darf keine Landesmittel erwarten“

    Die im Naturschutzgebiet Wöhrdener Loch enthüllten Missstände bei der Tierhaltung von Konik-Pferden kommentiert der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Volker Schnurrbusch:

    „Die Vernachlässigung einer Herde von Konik-Pferden unter den Augen des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) ist ein gravierender Verstoß gegen den Tierschutz. Lobby-Verbände wie der NABU treten seit Jahr und Tag in den Debatten um Infrastruktur-Großprojekte wie dem Ausbau der A 20 als vermeintlich moralische Ober-Instanz für Tier- und Artenschutz auf und sind noch nicht einmal selbst in der Lage, Tiere in eigener Obhut zu pflegen und zu schützen.

    Ein unkontrolliertes Herdenwachstum auf einem dafür nicht ausreichenden Gelände sowie die daraus resultierende Verwahrlosung und der Tod einzelner Tiere sind nicht das Ergebnis kurzfristiger Witterungseinflüsse, sondern die Folge einer jahrelangen Missachtung grundsätzlicher Regeln der Tier- und Landschaftspflege. Wir fordern hier nicht nur eine vollständige Aufklärung des Sachverhaltes, sondern fordern die Landesregierung auf, die üppige finanzielle Förderung des NABU grundsätzlich zu überprüfen. Da es sich nicht um einen Einzelfall von Vernachlässigung durch den NABU handelt, kann auch ein generelles Verbot von Tierhaltung nicht ausgeschlossen werden. Hierzu hat die AfD-Fraktion einen entsprechenden Antrag in die kommende Sitzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages eingebracht.“

    Weitere Informationen:

    • AfD-Antrag „Für wirksamen Tierschutz – Konsequenzen aus Vernachlässigung ziehen“ Drucksache 19/2070 vom 5. März 2020:

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/02000/drucksache-19-02070.pdf

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