Volker Schnurrbusch: „Wir wollen den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen“

    Anlässlich der weiter zunehmenden Wolfsrisse in Dithmarschen haben sich Weidetierhalter zu einer Spontandemonstration in Friedrichskoog versammelt. Am Dienstag flohen Schafe vor dem Wolf aus einer Umzäunung, es kam zu einem Verkehrsunfall. Volker Schnurrbusch, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

    „Wir stehen an der Seite der Weidetierhalter und fordern deshalb bereits seit dem 23. August 2018 den Wolf als ganzjährig geschützte Art in das Jagdrecht aufzunehmen. Die GRÜNEN lehnen diesen Lösungsansatz weiterhin konsequent ab und blockieren daher innerhalb Jamaikas jedes ernsthafte Bemühen, der Problemwölfe in Schleswig-Holstein Herr zu werden.

    Denn alle Maßnahmen, die Umweltminister Jan Philipp Albrecht (GRÜNE) bisher gegen diese Problemwölfe in die Wege geleitet hat, sind ergebnislos geblieben. Den Tierhaltern bereiten die Auflagen, die sich aus dem Maßnahmenpaket ergeben, jedoch erhebliche Mühen und Mehrbelastungen.

    Es zeigt sich, dass die verfehlte Umweltpolitik der GRÜNEN sich mehr am Wohlergehen wilder Raubtiere orientiert, als am Schutz des Menschen. Den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen ist längst überfällig.“

    Weitere Informationen:

    • KN-Artikel „Schäfer ertragen den Wolf nicht mehr“ vom 19. Dezember 2019:

    https://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Flucht-vor-Wolf-in-Dithmarschen-Schafe-prallen-mit-Auto-zusammen

    • AfD-Antrag „Mensch und Tier vor Problemwölfen schützen“ Drucksache 19/890 vom 23. August 2018:

    http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/00800/drucksache-19-00890.pdf

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