Volker Schnurrbusch: „Minister Albrecht darf sich beim Herdenschutz nicht wegducken!“

Portrait Volker Schnurrbusch, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Gruppe im Landtag Schleswig-Holstein

Immer wieder reißen sogenannte Problemwölfe Schafe und andere Weidetiere. Über den Umgang mit Problemwölfen gibt es bisher keine Rechtssicherheit. Um jeden einzelnen Wolfsriss entbrennt eine Endlos-Diskussion – den Schäfern und anderen Nutztierhaltern hilft das wenig. Nun hat das Bundesumweltministerium eine neue Wolfsrichtlinie erarbeitet. Sie verschafft Rechtssicherheit beim Abschuss von Wölfen, die immer wieder Nutztiere gerissen haben. Doch die grünen Umweltminister blockieren das Vorhaben. Dazu erklärt Volker Schnurrbusch, umweltpolitischer Sprecher der AfD im Landtag Schleswig-Holstein:

„Auch Schleswig-Holsteins grüner Umweltminister Jan Philipp Albrecht gehört zu denjenigen, die dieses sinnvolle Vorhaben zum Herdenschutz verhindern. Dahinter dürfte parteipolitisches Kalkül stecken. Das Thema möchte man wohl lieber erst in der kommenden Umweltministerkonferenz beraten – nach der Bundestageswahl.

Aber Minister Albrecht darf sich nun nicht um seine Verantwortung drücken. Er sollte als verantwortlicher Minister der Landesregierung die Interessen des eigenen Bundeslandes vor seine Parteiinteressen stellen. Ein einheitliches Handeln der Länder in Sachen Wolf ist wichtig und richtig für die Zukunft der Weidetierhaltung und die Existenzsicherung der Nutztierhalter. Und nicht zuletzt ist die Weidetierhaltung gerade in Schleswig-Holstein auch Stück Kultur, das das Flair unseres schönen Urlaubslandes entscheidend mitprägt. Ein Schleswig-Holstein ohne weidende Schafe auf grünen Deichen und Wiesen? Undenkbar!“

Weitere Informationen:

  • Artikel der shz:

https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/Abschuesse-von-Woelfen-Lies-kritisiert-gruene-Umweltminister-id32052447.html

print